Windows-Software
Da unser Institut ein bißchen Linux-zentrisch ist, haben wir
an dieser Stelle ein paar Software-Tips für Windows-User
zusammengetragen.
Diskussion auf dem Wiki.
Achtung: bitte sorgt dafür, wenn Ihr Windows benutzt,
daß Ihr sicherheitsrelevante Updates nicht verpaßt.
Virenscanner beispielsweise sind nutzlos, wenn man sie nicht
ständig erneuert. Empfehlenswerte (understatement!) Site in
diesem Zusammenhang:
WindowsUpdate
UNIX-Tools
Selbst, wenn man kein UNIX-ähnliches System benutzen will oder
kann, lohnt es sich, einige Tools zu haben (less, flex, sed, gawk...).
Diese gibt es sehr schön verpackt als UnxUtils
(unxutils.sourceforge.net)
im Netz. Sie sind, im Gegensatz zu den
CygWin-Tools, nativ mit MSVC
übersetzt. Allerdings ist CygWin eine Art Standard, was UNIX-Tools
unter Windows angeht, und deshalb lohnt es sich in jedem Fall, die DLL
zu haben.
Entwicklertools
Hierauf liegt natürlich unser Hauptaugenmerk.
- CVS
- CVS ist ein Versionsverwaltungs- und Kollaborationssystem, mit
dem Softwareprojekte und ähnliches ganz wesentlich an
Komplexität verlieren. In Kombination mit CVS sollte man immer
SSH verwenden! Kostenlos. Quelle:
CVSHome.org
Compiler, Editoren und Entwicklungsumgebungen
Für alle, die nicht in den sauren Apfel beißen wollen und
sich für die C-Programmierung Visual C++ (am besten das Visual
Studio in der Studentenversion) oder Borland C++ zulegen wollen, gibt
es auch einige freie Compiler; diese sind meist nicht in erster Linie
für Windows geschrieben und haben daher meist ihre Tücken,
lassen sich aber zumindest zum Lernen sehr gut benutzen. Ebenfalls zum
Lernen sehr gut geeignet ist LCCWin32, ein sehr kleiner
C-only-Compiler, der sich oft auf ct-CDs findet. Der GCC-Compiler
ist auch im Rahmen von CygWin (s.o.) erhältlich.
- Python
- Python wird nicht nur mit Batterien geliefert (sprich: mit
einer Fülle von Bibliotheken), sondern es kommt auch mit einer
sehr rudimentären Entwicklungsumgebung, IDLE. Wer die
nicht mag, kann sich von Python.org auch PythonWin herunterladen,
eine sehr viel schönere Umgebung mit netten Features.
Kostenlos. Quelle:
Python.org
- DJGPP
- DJGPP ist ein Port des berühmten GCC-Compilers für
UNIX-ähnliche Systeme. Dazu gibt es eine sehr rudimentäre
IDE, RHIDE, die im DOS-Modus arbeitet. Wer die zu simpel findet,
kann sich trotzdem den Compiler runterladen. Kostenlos. Quelle:
www.delorie.com/djgpp
- Editoren
- Die gute Nachricht: kostenlose Programmier-Editoren für
Windows gibt es wie Sand am Meer. Die schlechte: die Versionen, die
sich an die Windows-Philosophie halten, die also im Grunde wie VC++
funktionieren wollen, sind fast alle sauschlecht. Auf fast jeder
ct-Sammlung findet man mindestens zwei Editoren, die man
ausprobieren kann. Wer ernsthaft programmieren will, sollte sich
Emacs oder
VIM ansehen. Eine Warnung
ist hier allerdings meist angebracht: während Emacs über
die Menüs für unbedarfte Benutzer gerade noch zu bedienen
ist, bedient sich VIM einer ganz anderen Philosophie, die es einem
Einsteiger, der nicht ein bißchen nachliest, fast
unmöglich macht, ihn zu bedienen. Er hat einige Vorteile, die
sich allerdings vermutlich erst sehr spät offenbaren.
Aktuelle Windows-gVim-Distributionen enthalten einen Easy-gVim,
der ausschließlich über die Menüs
bedienbar ist - das ist dann zwar kein echter VIM mehr, aber
man hat immer noch Vorteile wie gutes Syntax-Highlighting und
sinnvollen Umgang mit riesigen Textfiles.
Kommunikation allgemein
- Secure Shell 3
- SSH ist eine Art sicheres Telnet und mit einigen
Hilfsprogrammen sogar noch mehr (man kann damit zum Beispiel
Dateien auf unsere Server laden, ohne daß man sich darum
sorgen muß, daß das Paßwort abgefangen wird).
Der beste grafische SSH-Client kommt meiner Meinung direkt von
SSH.com und ist für den
privaten Gebrauch kostenlos.
- PuTTY
- Ein freier SSH-Client.
Quelle: www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/
Internet
Mozilla (Mozilla.org) ist der
einzige aktuelle Browser, der MathML richtig darstellt. Ein weiteres
sehr schönes Feature ist das Tabbed Browsing. Mozilla ist von
allen aktuellen Browsern derjenige, der sich am besten an die Standards
hält.
Ein weiterer Browser, den man sich ansehen kann, ist Opera. Der ist allerdings nicht ganz so
standards compliant wie Mozilla und - wenn man ihn nicht kaufen will -
werbefinanziert.
Mail-Clients
- Mozilla Mail
- In jeder Hinsicht zu empfehlen. Quelle (s.o.):
Mozilla.org
- Outlook Express 6
- Sehr guter Allrounder, bei dem man sich allerdings oft selbst
um die Sicherheit kümmern muß. Kann POP3 mit SSL. Einziges
Manko: ein wirklich uralter Bug, der dafür sorgt, daß teilweise
beim Antworten keine >-Zeichen vor die zitierten Bereiche
gesetzt werden. Kostenlos. Quelle:
Microsoft
- Pegasus Mail 4.01
- Sehr schönes Programm, das allerdings von Haus aus
kein SSL-POP kann. Dafür ist es auf mehrer Benutzer
eingestellt, so daß man auch mit nur einem einzigen
Windows-Login (zum Beispiel unter WinME oder Win98) mehrer Benutzer
komfortabel versorgen kann. Kostenlos. Quelle:
www.pmail.com
- Eudora
- Ganz nett, aber werbefinanziert (man kann es auch kaufen...):
Wenn etwas das Banner bedeckt, beschwert es sich. Andererseits
läuft Eudora auch in einer Light-Version, die allerdings die
Features teilweise empfindlich einschränkt. Quelle:
www.eudora.com
- Lotus Notes R5
- Die Private Edition von Notes ist kostenlos, allerdings ist es
fast ein bißchen übertrieben: Notes ist in erster Linie
ein Kollaborationstool, mit Kalender, Adressbuch etc., und etwas
ungewöhnlich zu bedienen, enthält allerdings auch einen
E-Mail-Client. Wer sich den Lotus Organizer nicht leisten kann (ein
wirklich tolles Programm!), findet hier die entsprechende
Funktionalität, selbst wenn er nicht im Team arbeitet.
Früher gab es von Lotus auch ein eigenes
E-Mail-System, cc:Mail, das allerdings in Domino/Notes eingeflossen
ist. Quelle: www.lotus.com
|